Friesenbrücke: Saathoff steht zu den Bundesmitteln für die Finanzierung des Neubaus

Ihrhove - Vor allem die Themen Friesenbrücke, Tidepolder Coldemüntje, Bahnhaltepunkt Ihrhove und Kindertagesstätten bestimmten das Gespräch zwischen dem SPD-Bundestagsabgeordneten Johann Saathoff (Pewsum) und dem Verwaltungsausschuss der Gemeinde Westoverledingen unter Leitung von Bürgermeister Theo Douwes.

Gruppenbild im Ihrhove Rathaus (vordere Reihe von links): Theo Douwes, Johann Saathoff, Gabriele Ostholthoff, mittlere Reihe: Detlef Hermann, Dennis Hillmer, Hedwig Pruin, hinten: Heinz Wiemers, Rolf Hüser, Gerhard Wiechers, Andreas Klaasen. Bild: privat

Saathoff, der den Landkreis Leer als SPD-Bundestagsabgeordneter betreut, kann nachvollziehen, dass die Einwohner die Verzögerungen bei der Friesenbrücke nicht mehr verstehen, hält aber grundsätzlich einen Neubau für richtig: „Denn das ist in die Zukunft gerichtet. Ich kann nur versprechen, dass der Bau der Friesenbücke nicht an den Bundesmitteln scheitert“, so Saathoff. Mit Einwendungen im kommenden Planfeststellungsverfahren müsse man allerdings rechnen, so dass er keine Hoffnungen auf eine frühere Fertigstellung machen könne. Beim Thema Coldemüntje bestärkte er die Gemeinde darin, eine Lösung mit der Deichacht und den Landwirten zu finden , wenn der Bodenaushub für den Bau des Polders deichbaufähig sei. Dann würden sich die Lastwagen-Transporte, die die Gemeinde befürchtet, größtenteils erübrigen. Beeindruckt zeigte sich Saathoff davon, dass es der Gemeinde gelungen sei, Familien anzulocken, was sich unter anderem in der steigenden Einwohnerzahl und der hohen Geburtenrate zeige.​ Bürgermeister Theo Douwes bat Saathoff um Unterstützung beim Bahnhaltepunkt Ihrhove: „Wir brauchen dringend die politische Unterstützung, dass auch die Westfalenbahn in Ihrhove hält.“