„Für die Fischer an Nord- und Ostsee hat der Haushaltsausschuss heute erste Mittel aus den Wind-auf-See-Erlösen bereitgestellt. Ich begrüße es, dass dadurch die Fischereibeihilfen für Kutter- und Küstenfischer nun auch im zweiten Halbjahr 2024 weiter gewährt werden.
Darüber hat der Haushaltsausschuss 20 Millionen Euro für die Entwicklung des Kutters der Zukunft freigegeben. Das Bundeslandwirtschaftsministerium soll dabei Tempo machen und den Bau der geplanten beiden Fahrzeuge noch im zweiten Halbjahr vergeben. Die bereits entwickelte Krabbenpulmaschine soll zügig auf ersten Schiffen oder an Siebstellen an Land eingesetzt werden.
Als Sofortmaßnahme stehen nun ferner Fördermitteln in Höhe von zehn Millionen Euro zur Verfügung, um umweltschonende Fanggeräte zu entwickeln und zu erproben.
Um mehr junge Menschen wieder für die Fischerei zu gewinnen, haben die Haushälter einer Anschubfinanzierung der Ausbildung von „Meeresförstern“ zugestimmt. Damit soll das Tätigkeitsfeld von Fischerinnen und Fischer künftig erweitert werden.
Ich freue mich darüber, dass der Prozess zur Verwendung der Wind-auf-See-Erlöse nun Fahrt aufnimmt und damit schneller vonstattengeht, als es das BMEL ursprünglich geplant hatte. Das ist auch auf die Initiative von Siemtje Möller und mir für Gespräche mit BMEL und Fischern zurückzuführen.“