Johann Saathoff: 2024 fließen so viel Bundesmittel nach Ostfriesland wie noch nie

Eine Auswertung des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauen zeigt es: in 2024 fließen mit über 3 Millionen Euro so viele Bundesfinanzhilfen für Baumaßnahmen nach Ostfriesland, wie nie zuvor. Bereits in 2023 erreichten die Bundesfinanzhilfen mit über 2 Millionen Euro einen Höchststand, für dieses Jahr ist es aber nochmal mehr.

Dazu erklärt Johann Saathoff, SPD:

„Häufig werde ich angesprochen, wenn es in Ostfriesland um ein denkmalgeschütztes Gebäude, eine alte Sporthalle oder ein sanierungsbedürftiges Schwimmbad geht. Meist versuche ich dann, in Berlin Geld für eine Sanierung zu besorgen – mal mit Erfolg, mal nicht. Zu dem 2016 ersten geförderten Projekt in Loppersum ist bis heute eine ordentliche Zahl hinzugekommen. Darunter sind zahlreiche Orgeln und Glockentürme, aber z. B. auch das Feuerschiff Emden. Das Finanzvolumen dieser Projekte wurde stets größer. In 2024 fließen mit über 3 Millionen Euro so viele Bundesfinanzhilfen für Baumaßnahmen nach Ostfriesland, wie nie zuvor. Der Grund dafür ist, dass in den letzten Jahren vermehrt Projekte in Ostfriesland beschlossen wurden und diese nun umgesetzt werden. Dazu zählen aktuell das Freibad in Norddeich, das Sportzentrum in Marienhafe und die Umwandlung und Sanierung der Dreifeldsporthalle in Hinte. Das Freibad Borssum in Emden wurde dieses Jahr endlich wiedereröffnet. Ich freue mich sehr darüber und ich gehe dort auch regelmäßig schwimmen. Die Stadt Emden wird aber auch in den kommenden Jahren Bundesfinanzhilfen erhalten, für die Umwandlung der Nordseehalle in eine Multifunktionshalle bekommt sie insgesamt 6 Millionen Euro. Das jährliche Volumen der Bundesfinanzhilfen könnte in Ostfriesland also nochmal steigen.“