„Dass nun neben dem Marineschiffbau auch der Behördenschiffbau zu den nationalen Schlüsseltechnologien zählt, ist eine sinnvolle Weiterentwicklung der SVI-Strategie, für die sich die SPD-Küstengang schon lange einsetzt. Wir erhalten damit nicht nur Know-how im eigenen Land, wir sorgen auch dafür, dass die Ausgaben des Bundes für Behördenschiffe in deutschen Werften fließen und hier Arbeitsplätze und Wertschöpfung sichern. Das ist eine Win-Win-Situation für die Schiffbaubranche und den Bund“, erklären die SPD-Bundestagsabgeordneten Uwe Schmidt und Johann Saathoff.
Die SVI-Strategie entwickelt das aktuelle Strategiepapier der Bundesregierung aus dem Februar 2020 fort, nimmt dabei die sicherheitspolitischen Entwicklungen der vergangenen zweieinhalb Jahre auf und trifft Festlegungen im Sinne der Zeitenwende. Unter anderem zählt endlich auch der Behördenschiffbau zu den nationale sicherheits- und verteidigungsindustriellen Schlüsseltechnologien.
Zur Weiterentwicklung schärft und fördert die neue SVI-Strategie sicherheits- und verteidigungsindustrielle Schlüsseltechnologien und legt den Fokus dabei noch stärker auf europäische und internationale Kooperation. Außerdem ergreift sie Maßnahmen zum Schutz von Lieferketten, nimmt finanzielle Rahmenbedingungen der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie stärker in den Blick und identifiziert hemmende Regularien, die unter anderem in einer Vergaberechtsnovelle angepasst werden sollen.